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TITOLO: Es war einmal……eine Küste reich an Geschichte.
SOTTOTITOLO: 1956 – 2006: der zweitgrößte Strand Italiens wird 50 Jahre alt.
Die Erzählung seiner ruhmreichen Geschichte.
Das Land, auf dem Bibione entstanden ist, liegt am Meer, und gerade dem Meer hat es seinen heutigen Reichtum zu verdanken. Einst von Fischern bewohnt, wurde diese Tiefebene in den ersten Jahrhunderten n.Chr. von den Römern erobert; die in dieses Land auch Kultur, Sprache, sowie erste Veruche der Urbarmachung und den Bau eines Straßnnetzes brachten: d.h. das gesamte Kulturerbe des Römischen Reiches.
Um das Jahr Tausend ging das Land der Inseln Bibione in den Besitz der Bischhöfe des nahegelegenen Concordias über. Ein konkretes Zeichen des Zeitwandels: der Beginn des Christentums und der Verfall des Römischen Reiches. Das beweist auch die Krönung Ottos des III. - deutscher Kaiser - zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches 996, was auch die päpstliche Bulle Urbans des III. ein Jahrhundert später bestätigte.
Mit der Entstehung der Republik Venedig kam auch die Lagune unter deren Herrschaft. Bibione stand nun für Jahrhunderte im Abseits, da es in die wichtigen Ereignisse der politischen Szene nicht miteinbezogen wurde. Das Gebiet wurde erneut Land der Wildnis und Heimat der Fischer.
Sein Schicksal verknüpfte sich zunächst mit Frankreich, später mit Österreich, das 1798 die Zone besetzte. Danach (1805) wurde es erneut von Napoleon erobert. Bibione wurde Teil des Lombardisch-Venetischen Reiches, erklärt von Österreich durch den Vertag von Wien und schliesslich, 1866, schloss es dem italienischen Reich angeschlossen.
Unter dieser Herrschaft wurden erneut die Arbeiten – einst von den Römern begonnen –wiederaufgenommen: nämlich die Urbarmachung der Sumpflandschaft zur Sanierung dieser feuchten, verlassenen Malariagebiete.
Am Anfang des XX. Jahrhunderts wurde eine Genossenschaft gegründet, die die großen Eindämmungs- und Kanalisierungsarbeiten um den Fluß Tagliamento durchführte; diese wurden in den 30er Jahren mit der Urbarmachung von über 10.000 Hektar Land abgeschlossen. Die Urbarmachung geht Hand in Hand mit der Entwicklung von Verkehrswegen und dem Anschluss an die Stromversorgung einher, um diesen Gebieten die Voraussetzungen für Arbeit und Produktion zu verschaffen.
Das Nadelbaumdickicht, die Sümpfe und die Lagune machen Platz für den Kiefernwald und den goldenen Sand eines der schönsten Strände Italiens.
Nunmehr beginnt in den 50er Jahren die touristische Entwicklung Bibiones mit dem Bau der ersten Hotels, der dann immer mehr Fuß fasste und das Stadtbild dieses Badeortes veränderte. Der Name Bibione stammt aus der Vergangenheit, die sog. ”Insulae Bibioni” lagen, Inseln im Meer aber mit der Lagune durch einen schmalen Landstreifen mti dem Festland verbunden, von denen heute noch archeologische Funde zeugen.
1960 wurde dieser Ortsname offiziell registriert und, fast gleichzeitig, wurde Bibione zum Badeort erklärt. Schon 1961 wurde Bibione im Jahresbuch des Touring Clubs erwähnt und in wenigen Jahrzehnten entwickelte es sich zu einem der wichtigsten Badeorte Europas.
Von den ersten Gehversuchen bishin zu seiner großartigen Entwicklung sind nur 50 Jahre vergangen. Das aktuelle Stadtbild Bibiones ist ein herausragendes Zwischenziel aber noch nicht sein Endziel.
tratto da BIBIONE MAGAZINE
Copyright Consorzio di Promozione Turistica Bibione
Leitartikel
Das andere Bibione...
wo Träume Wirklichkeit werden.
Wo schlägt das Herz von Bibione? Wo zeigt es seinen wahren Charakter?
Kann man noch den roten Faden in all den tausend Ereignissen, die seine rasche touristiche Entwicklung geprägt haben, und den gemeinsamen Nenner der tausend Gesichter seiner Gegenwart finden?
Gesichter, die es verdienen, erinnert und geliebt zu werden...und das nicht nur für einen kurzen Augenblick.
Der Tourist könnte glauben, daß sich alle großen touristischen Badeorte in Italien immer mehr ähneln: die gleichen Rythmen, das gleiche touristische Angebot – nur Meer, Sonne und Strand – wie es auch ein berühmter Schlager ausdrückt …” stessa spiaggia stesso mare”………(derselbe Strand, dasselbe Meer).
Genau das Gegenteil stimmt, denn Bibione hat sein genius loci, seine eigene Seele, und diese ist nicht so sehr in den Strassen, in den jüngsten touristischen Zentren oder unter den Sonnenschirmen – bunter Schutz gegen die Sonne gerichtet - zu spüren.
Um die wahre Seele Bibiones zu entdecken, muss man es erleben, indem man sich in seine unversehrte Natur versenkt, in sein kristallklares Meer eintaucht und den Atem anhält, um am Ufer des goldenen Strandes, teils mit Einrichtungen teils noch unversehrt und wild, wiederaufzutauchen.
Man sollte sich einen ruhigen Spaziergang auf der Strandpromenade zwischen Oleandern und Lavendel gönnen, über die Plätze und in den Fußgängerzonen bummeln und dabei die Geschäfte, Bars, Weinläden, Restaurants mit der gleichen Verwunderung und Begeisterung eines Kindes betrachten, wenn es zum ersten Mal in ein Kaleidoskop schaut.
Bibione offenbart sich nicht dem oberflächlichen, vorbeifahrenden Touristen, der ankommt und ganz schnell wieder abreist.
Bibione zeigt seine wahre Seele nur jenem, der es langsam entdecken und lieben lernt, Tag für Tag, Jahr für Jahr...
Und genau Jahr für Jahr ist Bibione nun zu seinem 50. Geburtstag angelangt und, wie es sich für eine junge und moderne Frau gehört, feiert diesen in voller Reife und Glanz und zeigt sich seinem internationalen Publikum in seiner ganzen Vollkommenheit und mit den Eigenschaften eines Badeortes, der zwischen Kunst und Geschichte, nämlich der von Venedig und seiner Umgebung, schwebt.
Bibione ist aber nicht nur ein Ferienort, sondern Bibione ist ein Großes, Globales Glückliches Feriendorf, wo Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen.
Sie können es einfach als ihr Ferienziel wählen. Wir laden sie ein, über Meer und Strand hinaus auch die tausend Gesichter, die es auszeichnet, zu entdecken, seinem Herzschlag zuzuhören, seine wahre Seele aufzuspüren.
Einige Hinweise können sie vielleicht schon in den Seiten dieser neuen Zeitschrift, die zum seinem 50. Geburtstag herausgegebn wurde, finden.
Viel Spaß beim Lesen!
Elisabetta Dotto
Präsidentin des Tourismusvereins Ostvenetiens.
Consorzio di Promozione Turistica del Veneto Orientale
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